Praxis für Psychosynthese in Düsseldorf

In meiner hellen, ruhigen und modern eingerichteten Praxis in Düsseldorf-Vennhausen begleite ich vor allem Männer zwischen 35 und 65 Jahren. Im Mittelpunkt stehen psychologische Beratung sowie Coaching und Persönlichkeitsentwicklung – tiefenpsychologisch orientiert und mit Elementen aus praktischer Psychosynthese (TP), Achtsamkeitstraining (MBSR) und traumasensibler Begleitung (PITT).

Meine Klienten kommen überwiegend aus Düsseldorf-Vennhausen und den angrenzenden Stadtteilen Gerresheim, Unterbach und Eller sowie aus Düsseldorf, Erkrath, Hilden und Umgebung.

Die Praxis befindet sich barrierefrei im Erdgeschoss und ist gut erreichbar: Kostenlose Parkplätze stehen direkt vor Ort zur Verfügung, die Bushaltestelle Hürthstraße liegt unmittelbar vor der Haustür und der S-Bahnhof Gerresheim ist fußläufig erreichbar.

Sitzungen können je nach Anliegen und Situation vor Ort in der Praxis oder online per Zoom stattfinden.

Viele Männer kommen zu mir, wenn sie nach außen lange funktioniert haben: im Beruf, in der Partnerschaft, in der Familie oder gegenüber den eigenen Eltern. Innerlich aber nehmen Druck, Erschöpfung, Unruhe, Rückzug, gesundheitliche Sorgen oder Sinnfragen immer mehr Raum ein.

Oft stehen dann größere Lebensthemen im Mittelpunkt: Karriere und Leistungsdruck, Partnerschaft oder Trennung, Einsamkeit, Familie und Verantwortung, Älterwerden, Gesundheit oder der Übergang in den Ruhestand.

Selbstverständlich sind auch Frauen und Menschen aller Geschlechter herzlich willkommen, wenn sie sich von meinem ganzheitlichen Ansatz angesprochen fühlen.

Psychosynthese – tiefenpsychologisch, ganzheitlich, entwicklungsorientiert

Psychosynthese ist als tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) ein von der EAP (European Association for Psychotherapy) anerkanntes Verfahren, jedoch im reduzierten Leistungsumfang deutscher Krankenversicherungen nicht enthalten. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Roberto Assagioli entwickelt und baut auf den Grundlagen der klassischen Tiefenpsychologie auf.

Während Sigmund Freud vor allem das Unbewusste, frühe Prägungen und innere Konflikte in den Mittelpunkt stellte, erweiterte Assagioli diesen Blick. Er betrachtete den Menschen nicht nur aus der Perspektive seiner Verletzungen und Symptome, sondern auch mit seinen inneren Anteilen, Ressourcen, Potenzialen und seiner Fähigkeit zur persönlichen Entwicklung.

In der Psychosynthese geht es daher nicht darum, einfach nur weiter zu funktionieren oder belastende Gefühle möglichst schnell wegzudrücken. Entscheidend ist, die inneren Zusammenhänge hinter dem eigenen Erleben besser zu verstehen: Warum reagiere ich immer wieder ähnlich? Welche alten Muster bestimmen mein Verhalten? Welche inneren Anteile stehen miteinander im Konflikt? Und was brauche ich, um wieder mehr innere Orientierung, Sicherheit und Lebendigkeit zu entwickeln?

Psychosynthese bietet einen geschützten Raum, um solche Fragen nicht nur gedanklich zu sortieren, sondern tiefer zu verstehen. Dabei können alte Prägungen, unbewusste Konflikte und innere Spannungen sichtbar werden – und Schritt für Schritt in ein bewussteres, stimmigeres Selbstbild integriert werden.

Arbeit mit Teilpersönlichkeiten – statt innerer Zerrissenheit

Ein zentraler Bestandteil der Psychosynthese ist die Arbeit mit Teilpersönlichkeiten. Damit sind innere Stimmen, Rollen oder Anteile gemeint, die unterschiedliche Bedürfnisse, Wünsche, Ängste oder Schutzmechanismen ausdrücken.

Gerade bei Männern zeigen sich solche inneren Gegensätze häufig sehr deutlich:

Ein Teil will funktionieren.
Ein anderer ist erschöpft.
Ein Teil sucht Nähe.
Ein anderer zieht sich zurück.
Ein Teil möchte stark bleiben.
Ein anderer fühlt sich verletzlich, überfordert oder allein.

Solche inneren Anteile sind nicht „falsch“. Oft sind sie aus früheren Erfahrungen entstanden und hatten ursprünglich eine wichtige Schutzfunktion. Problematisch wird es, wenn sie unbewusst das heutige Erleben und Verhalten bestimmen.

In der Psychosynthese lernst Du, diese inneren Anteile bewusster wahrzunehmen, besser zu verstehen und innerlich neu zu ordnen. Ziel ist nicht, etwas in Dir wegzumachen, sondern mehr innere Führung, Selbstverständnis und Selbstfürsorge zu entwickeln.

Besonders wichtig ist dabei häufig die Arbeit mit dem Inneren Kind. Dieser innere Anteil steht für frühe Gefühle, Bedürfnisse und Verletzungen, die bis heute nachwirken können – etwa in Beziehungen, im Umgang mit Kritik, bei Angst, Scham, Rückzug oder übermäßigem Leistungsdruck.

Wenn diese inneren Anteile bewusster werden, entsteht oft mehr Verständnis für das eigene Verhalten. Alte Muster können sich lösen, innere Konflikte werden klarer und neue Handlungsmöglichkeiten werden sichtbar:

„Wir sind nicht Sklaven unserer inneren Anteile – wir können lernen, sie zu erkennen, zu führen und zu vereinen.“
– Roberto Assagioli

Tiefgang statt reine Selbstoptimierung

Psychosynthese unterscheidet sich von rein verhaltensorientierten, lösungsorientierten oder ausschließlich gesprächsbasierten Ansätzen. Es geht nicht nur darum, Symptome zu kontrollieren, Verhalten zu verändern oder über Probleme zu sprechen.

Stattdessen richtet Psychosynthese den Blick auf die tieferliegenden Zusammenhänge: Welche inneren Konflikte, frühen Erfahrungen, Rollenbilder und Schutzmechanismen beeinflussen Dein heutiges Erleben? Welche Anteile in Dir stehen miteinander im Konflikt? Und welche Entwicklung will vielleicht gerade durch eine Krise sichtbar werden?

Dabei geht es nicht um schnelle Lösungen an der Oberfläche, sondern um ein tieferes Verständnis Deiner inneren Welt. Psychosynthese verbindet Gespräch, Achtsamkeit, Imagination und die Arbeit mit inneren Anteilen – damit Veränderung nicht nur im Kopf bleibt, sondern tiefer erfahrbar wird.

So kann Schritt für Schritt mehr Selbstverständnis und Selbstfürsorge entstehen – und damit auch mehr innere Freiheit im Umgang mit Dir selbst, mit anderen Menschen und mit wichtigen Lebensentscheidungen.

Psychosynthese eignet sich besonders für Menschen, die nicht nur kurzfristige Entlastung suchen, sondern ihre inneren Muster, Konflikte und Entwicklungsmöglichkeiten besser verstehen möchten.

Achtsamkeitstraining und innere Stabilisierung

Achtsamkeit ist ein weiterer wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Sie orientiert sich an bewährten Ansätzen der buddhistischen Psychologie sowie an modernen Verfahren wie MBSR und MBCT.

Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst und möglichst wertfrei wahrzunehmen. Dadurch entsteht ein innerer Raum zwischen Reiz und Reaktion – ein Raum, in dem mehr Klarheit, Selbstwahrnehmung und Selbstregulation möglich werden.

Gerade für Männer, die viel leisten, viel kontrollieren oder stark über den Kopf funktionieren, kann Achtsamkeit ein wichtiger Zugang sein: weg vom reinen Denken, hin zu einer bewussteren Wahrnehmung von Körper, Gefühlen und inneren Signalen.

Achtsamkeit kann dabei helfen,

  • innere Anspannung früher wahrzunehmen,
  • automatische Reaktionen zu unterbrechen,
  • Gefühle besser zu regulieren,
  • den Körper wieder bewusster zu spüren,
  • mehr Abstand zu belastenden Gedanken zu entwickeln,
  • und innere Stabilität aufzubauen.

In meiner Praxis nutze ich unter anderem Sitz- und Gehmeditationen, achtsame Körperwahrnehmung, einfache Atemübungen und kurze alltagstaugliche Achtsamkeitsimpulse. Diese Übungen lassen sich auch in einen vollen Alltag integrieren – unabhängig von Ort und Zeit.

In Verbindung mit Psychosynthese stärkt Achtsamkeit die Beobachterposition, den sogenannten inneren Zeugen oder inneren Beobachter. Dadurch wird es leichter, innere Anteile wahrzunehmen, ohne sich vollständig mit ihnen zu identifizieren.

Du bist dann nicht mehr nur Deine Angst, Deine Erschöpfung, Deine Wut oder Dein Leistungsdruck. Du kannst lernen, diese inneren Zustände wahrzunehmen, zu verstehen und bewusster mit ihnen umzugehen.

Im Rahmen traumasensibler Begleitung kann Achtsamkeit außerdem eine stabilisierende Grundlage schaffen, um belastenden inneren Erfahrungen mit mehr Sicherheit, Abstand und Selbstfürsorge zu begegnen.

"Du hast deine Kindheit vergessen.
Aus den Tiefen deiner Seele wirbt sie um Dich.
Sie wird Dich so lange leiden machen, bis du sie erhörst."
– Hermann Hesse (1877 – 1962) deutsch-schweizerischer Schriftsteller

Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie

Die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT®) wurde von Prof. Dr. Luise Reddemann entwickelt und richtet sich an Menschen, die unter den Folgen traumatischer Erfahrungen leiden. Sie verbindet Elemente der Psychodynamik, der Ego-State-Therapie und imaginative Verfahren ähnlich wie der Psychosynthese, um einen sicheren, ressourcenorientierten Zugang zur inneren Erlebniswelt zu schaffen.

Im Zentrum der Methode steht die Stärkung der inneren Ressourcen durch imaginative Techniken, die den Aufbau von innerer Sicherheit, Stabilität und Selbstfürsorge fördern. Dazu zählen z. B. das Entwickeln eines inneren sicheren Ortes, der Kontakt zu hilfreichen inneren Anteilen oder schützenden inneren Figuren. PITT® legt besonderen Wert auf behutsames, achtsames Vorgehen: Erst wenn genügend Stabilität erreicht ist, wird eine vorsichtige Annäherung an traumatische Inhalte möglich. Ziel ist es, Menschen traumasensibel dabei zu begleiten, mit belastenden inneren Erfahrungen stabiler umzugehen.

Die Methode eignet sich daher besonders für ein traumasensibles Coaching bzw. Begleitung nach komplexen Traumatisierungen, wie sie etwa bei chronischer Gewalt, Vernachlässigung oder sexuellem Missbrauch in der Kindheit auftreten.

Verbindung von Psychosynthese und PITT®

Psychosynthese und PITT® teilen wesentliche Grundhaltungen: beide Verfahren sind ressourcenorientiert, achtsamkeitsbasiert und tiefenpsychologisch fundiert. Sie bieten ergänzende Perspektiven auf den Umgang mit inneren Anteilen, Imagination und Integration nach psychischer Verletzung. Gemeinsame Grundprinzipien:

  • Arbeit mit inneren Anteilen:
    In der Psychosynthese wird mit sogenannten Teilpersönlichkeiten gearbeitet – inneren Aspekten des Selbst, die unterschiedliche Bedürfnisse, Gefühle oder Verhaltensmuster repräsentieren. PITT® arbeitet vergleichbar mit Ego-States bzw. Ich-Zuständen. In beiden Verfahren geht es darum, verletzte Anteile behutsam zu erkennen, zu versorgen und zu integrieren.

  • Imaginative Verfahren:
    Beide Methoden nutzen die Kraft der Imagination, um innere Sicherheit, Ressourcen und heilsame innere Bilder zu entwickeln. In der Psychosynthese geschieht dies über kreative Visualisierungen, in PITT® über sichere Orte, schützende Figuren oder innere Helfer. Die Vorstellungskraft dient als Brücke zwischen bewussten und unbewussten Ebenen.

  • Stärkung des inneren Beobachters:
    Sowohl PITT® als auch Psychosynthese fördern die Entwicklung einer beobachtenden Instanz, die nicht bewertet, sondern achtsam wahrnimmt. In der Psychosynthese ist dies das Ich oder die Verbindung zum Selbst, in PITT® oft die innere Erwachsene oder das gegenwärtige Selbst. Diese Haltung ist zentral für Selbstregulation und Integration.

In der praktischen Arbeit können beide Ansätze kombiniert werden:

  • PITT® bietet einen bewährten Rahmen zur Stabilisierung bei Traumatisierungen.
  • Psychosynthese ergänzt diesen um kreative, spirituelle und integrative Aspekte, die tiefere Entwicklungsprozesse anregen können.
  • Imaginative Übungen, Arbeit mit Symbolen oder inneren Helferfiguren lassen sich flexibel aus beiden Methoden ableiten und kombinieren.
  • Achtsamkeit, Selbstmitgefühl und Ressourcenfokussierung sind tragende Elemente beider Verfahren und schaffen eine sichere Basis für Veränderung.

Rechtlicher Hinweis: Bei allen angebotenen Leistungen – psychologische Beratung, Coaching und Begleitung – werden von mir keine Heilversprechen abgegeben. Ich biete keine Traumatherapie im medizinischen Sinne an. Meine Leistungen ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bereits angeordnete oder laufende Behandlungen sollten nicht ohne Rücksprache mit den behandelnden Ärztinnen oder Ärzten unterbrochen, verändert oder beendet werden. Meine Leistungen verstehen sich stets als unterstützendes und ergänzendes Angebot. Die Verantwortung für medizinische Entscheidungen liegt bei Ihnen.

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Anwendung

Persönlichkeitsentwicklung und achtsame Gesundheitsprävention

  • Achtsamen Umgang mit schwierigen Gefühlen wie z. B. Angst, Traurigkeit oder Wut entwickeln
  • Stress, Burnout-Risiken, Schlafproblemen und Erschöpfung frühzeitig vorbeugen
  • Gedankenkreisen, Grübeln und Niedergeschlagenheit besser verstehen und regulieren
  • Chronischen Schmerzen und Tinnitus mit Achtsamkeit und Akzeptanz begegnen
  • Psychosomatische Anzeichen in Körper und Seele frühzeitig wahrnehmen
  • Selbst-Bewusst-Sein, Selbst-Fürsorge und Selbst-Wirksamkeit stärken
  • Hinderliche Verhaltensmuster, Rollenbilder und innere Vorstellungen erkennen

Konfliktbewältigung im Privatleben und Beruf

  • Partnerschaft und Ehe: Nähe, Rückzug, Eifersucht, Vertrauen und alte Beziehungsmuster
  • Familie und Verantwortung: Kinder, Partnerin oder Partner, Eltern, Herkunftsfamilie und ungelöste Spannungen
  • Trennungsbegleitung: Abschied, Verletzung, Verantwortung und Neuorientierung
  • Berufliche Konflikte: Kolleg*innen, Vorgesetzte, Mitarbeitende, Grenzen und Kommunikation
  • Trauerbegleitung: Verlust, Abschied, innere Stabilität und persönliche Übergänge
  • LGBTQIA+ Themen: Coming-out, Identität, Beziehungsgestaltung, Sexualität, Scham und Zugehörigkeit

"Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln."
– Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama und Friedensnobelpreisträger

Methoden

  • Praktische Psychosynthese nach Roberto Assagioli
  • Achtsamkeitstraining und Buddhistische Psychologie nach Thich Nhat Hanh
  • Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT®) nach Luise Reddemann

Schwerpunkte

  • Stärkung der Ich-Selbst-Achse und des neutralen Beobachters
  • Inneres Kind und Arbeit mit Teilpersönlichkeiten
  • Introjekte und Glaubenssätze aus der Kindheit
  • Projektion und Schattenanteile erkennen
  • Identifikation und Disidentifikation nutzen
  • Traum- und Symbolarbeit nach C.G. Jung
  • Imagination nach Luise Reddemann

Werkzeuge

Imagination (innere Bilder), innere Dialoge, Achtsamkeitstraining (MBSR/ MBCT u.ä.), Meditation, Geistes- und Bewusstseinstraining, Rollenspiele, buddhistische Geschichten und Hörbücher u.v.m.

"Ich schließe meine Augen um zu sehen."
– Paul Gauguin (1848 – 1903) französischer Maler

Über mich

Über mich

Ich bin Alexander Zotz, geboren 1980, und begleite Menschen in ihrer persönlichen, emotionalen und seelischen Weiterentwicklung. Geprägt wurde ich durch eine Fach- und Führungslaufbahn sowie Selbstständigkeit als Unternehmensberater, wobei es meist um wirtschaftliches Wachstum ging. Nach (oder besser: Dank!) eigener Lebenskrise mit klinischer Depression, Angststörung und Panikattacken habe ich den Weg zu mir selbst gefunden. Aus- und Fortbildungen in Psychosynthese, Psychodynamisch Imaginativer Traumatherapie und Buddhistischer Psychologie bilden seitdem mein Fundament für inneres Wachstum. Und ich bin dankbar, meine Klienten damit auch auf ihrem ganz eigenen Lebensweg begleiten zu dürfen.

"No Mud, No Lotus."
– Thich Nhat Hanh (1926 – 2022) Zen Meister und spiritueller Lehrer

Häufige Fragen

Hier findest Du Antworten auf häufig gestellte Fragen. Alles, was Dich persönlich betrifft, besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch sicher und vertraulich, damit Du Dich gut aufgehoben fühlst. Wenn Du möchtest, kannst Du mir Dein Anliegen natürlich auch vorab per E-Mail senden.

Was kostet eine Sitzung?

Eine Sitzung kostet 120 € inkl. MwSt. und dauert ca. 50 Minuten.


Meine Praxis richtet sich ausschließlich an Selbstzahlende unabhängig vom Versichertenstatus. Das bedeutet konkret, dass ich weder mit gesetzlichen Krankenkassen noch mit privaten Krankenversicherungen abrechne. In meiner täglichen Arbeit möchte ich mich mit vollem Einsatz meinen Klienten widmen – und nicht der Produktion von Papierbergen.

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

Psychosynthese und Achtsamkeitstraining umfassen zunächst wöchentliche Sitzungen über etwa ein halbes Jahr - mit möglicher Verlängerung je nach individuellem Bedarf, Deinem bereits erzielten Fortschritt und Deiner gefühlten Sicherheit.

Kleine und akute Alltagsthemen können nicht selten auch in weniger Sitzungen gut bearbeitet werden. Und umgekehrt: Große und bereits über mehrere Jahre oder Jahrzehnte bzw. seit der Kindheit manifestierte und emotional stark belastende Themen benötigen entsprechend mehr Zeit und Achtsamkeit:

"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." [Weisheit aus Sambia]

Du entscheidest jederzeit frei über die Fortführung von psychologischer Beratung, Coaching und Begleitung. Es wird ein möglichst regelmäßiger wöchentlicher Rhythmus empfohlen und auch angeboten.


Rechtlicher Hinweis: Bei allen angebotenen Leistungen – psychologische Beratung, Coaching und Begleitung – werden von mir keine Heilversprechen abgegeben. Ich biete keine Traumatherapie im medizinischen Sinne an. Meine Leistungen ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bereits angeordnete oder laufende Behandlungen sollten nicht ohne Rücksprache mit den behandelnden Ärztinnen oder Ärzten unterbrochen, verändert oder beendet werden. Meine Leistungen verstehen sich stets als unterstützendes und ergänzendes Angebot. Die Verantwortung für medizinische Entscheidungen liegt bei Ihnen.

Wie kann ich einen Termin buchen?

Freie Termine für ein kostenloses Erstgespräch kannst Du jederzeit bequem online buchen (bis zu 14 Tage im Voraus). Deine Folgesitzungen vereinbaren wir direkt nach jeder Sitzung persönlich vor Ort.

Den digitalen Buchungskalender findest Du nach Klick auf den türkisen Button "Termin vereinbaren" am unteren Seitenrand (Smartphone) oder rechten Seitenrand (Desktop).

Wie kann ich bezahlen?

Die Zahlung erfolgt einfach am Ende jeder Sitzung:

  • kontaktlos per Karte oder Smartphone
  • bar (bitte möglichst passend)
  • per Rechnung bei Online-Sitzungen

Zu jeder Zahlung bekommst Du automatisch eine Quittung oder Rechnung per E-Mail – transparent und unkompliziert.

Meine Praxis richtet sich ausschließlich an Selbstzahlende unabhängig vom Versichertenstatus.

Wie läuft das Erstgespräch ab?

Im kostenlosen Kennenlerngespräch besprechen wir Deine persönliche Situation, Deine Fragen und Deine zeitliche Verfügbarkeit. Gemeinsam entwickeln wir Deinen möglichen Weg mit Psychosynthese und Achtsamkeit für die kommenden Wochen und Monate.

Du musst nichts mitbringen oder vorbereiten. Du darfst Dich zeigen und sein, so wie Du gerade bist.


In der Gestaltung der psychologischen Beratung bzw. des Coachings und der Begleitung kann ich ganz gezielt auf deine individuellen Bedürfnisse eingehen und frei agieren. Ich bin dabei nicht auf eine spezifische Therapieform oder ein einziges sog. psychotherapeutisches Richtlinienverfahren festgelegt, sondern biete im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes eine sinnvolle Auswahl bzw. Kombination aus modernsten Methoden wie z.B. Psychosynthese, Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie und Achtsamkeitstraining. Genau so, wie es für Dich als Mensch ganz persönlich hilfreich und stimmig ist.

Wichtig: Hilfe bei akuten Notfällen!

Bitte wende Dich bei akuten Notfällen oder schweren psychischen Krisen an die Rufnummer 112 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter der Rufnummer 116117. Und lies die Sufi-Geschichte unten aufmerksam.

Für den Raum Düsseldorf ist die Zentralaufnahme Notfallambulanz des LVR Klinikums (Haus 26) mit einem 24 Stunden Notdienst jederzeit erreichbar. Die Telefonseelsorge bietet bundesweit kostenlose und anonyme Unterstützung rund um die Uhr per Telefon, Chat und E-Mail sowie vor Ort.

Solltest Du einfach nur eine "kleine Auszeit" für Dich benötigen, um mal ein paar Tage ganz zur Ruhe kommen zu können, so empfehle ich Dir ein langes Wochenende im buddhistischen Zentrum in Waldbröl. Die Nonnen und Mönche des Europäischen Institutes für Angewandten Buddhismus (EIAB) in Waldbröl bieten an fast jedem Wochenende (meist Do-So) Kurse und Retreats in Achtsamkeit an. Tipp: Halte Dich nicht lange mit dem jeweils aktuellen Wochenend-Thema der sog. Dharmavorträge (zwei kurze Lehrvorträge pro Tag) auf. Viel wichtiger ist der ruhige, beschützende Kraft-Ort und mehrtägige Aufenthalt in der buddhistischen Gemeinschaft an sich: Einfach anrufen ob noch ein Zimmer frei ist, Sachen packen und achtsam losfahren.


"Auch dies wird vorübergehen." (Der Ring) - eine Sufi-Geschichte

Ein König befragte einmal die Weisen an seinem Hof und sagte zu ihnen: „Ich lasse mir einen wunderschönen Ring machen. Ich habe die besten Diamanten, die man bekommen kann. Ich möchte in dem Ring eine verborgene Botschaft haben, die mir in Zeiten völliger Verzweiflung helfen kann. Sie muss sehr kurz sein, damit sie unter dem Diamanten des Rings verborgen werden kann.“

All die Weisen, all die großen Gelehrten hätten lange Abhandlungen darüber schreiben können. Aber ihm eine Botschaft zu geben, die nur zwei oder drei Worte enthielt und ihm in Zeiten größter Verzweiflung helfen würde… Sie dachten nach, sie schauten in ihre Bücher, aber sie konnten nichts finden. Der König hatte einen alten Diener, der ihm fast wie ein Vater war. Er war schon der Diener seines Vaters gewesen. Die Mutter des Königs war früh gestorben, und dieser Diener hatte sich um ihn gekümmert. Deshalb wurde er nicht wie ein Diener behandelt, und der König hatte großen Respekt vor ihm.

Der alte Mann sagte: „Ich bin kein Weiser, bin nicht gebildet und nicht gelehrt, aber ich kenne die Botschaft. Es gibt nämlich nur eine Botschaft. Diese Männer können sie dir nicht geben. Nur ein Mystiker, jemand, der sich selbst erkannt hat, kann sie dir geben.

Während meines langen Lebens im Palast bin ich allen möglichen Menschen begegnet, darunter einmal einem Mystiker. Er war bei deinem Vater zu Gast, und ich wurde ihm als Diener zugeteilt. Als er abreiste, gab er mir als Geste des Danks für meine Dienste diese Botschaft…“ Und er schrieb sie auf einen kleinen Zettel, faltete ihn zusammen und sagte zum König: „Lies sie nicht jetzt. Halte sie in deinem Ring verborgen und öffne sie erst, wenn alles gescheitert ist, wenn es keinen Ausweg mehr gibt.“

Diese Zeit sollte bald kommen. Das Land wurde überfallen, und der König verlor sein Reich. Er musste auf seinem Pferd fliehen um sein Leben zu retten, und die feindlichen Reiter verfolgten ihn. Er war allein; sie waren in der Überzahl. Er kam an einen Ort, wo er anhalten musste, weil der Weg zu Ende war – er stand an einer Klippe über einem tiefen Abgrund. Dort hinunter zu fallen, wäre das Ende gewesen. Er konnte nicht zurück, weil dort die Feinde waren, und er hörte bereits die Hufe ihrer Pferde. Er konnte nicht vorwärts gehen, und es gab keinen anderen Weg.

Plötzlich erinnerte er sich an den Ring. Er öffnete ihn, nahm den Zettel heraus, und darauf stand eine kurze Botschaft von sehr wertvoller Bedeutung. Sie hieß: „Auch dies wird vorübergehen.“ Während er den Satz las, wurde er ganz still. „Auch dies wird vorübergehen.“ Und es ging vorüber. Alles geht vorbei. Nichts ist beständig in dieser Welt. Die Feinde, die ihn verfolgt hatten, hatten sich wohl im Wald verlaufen, hatten wohl einen falschen Weg eingeschlagen. Nach einer Weile konnte er die Laute ihrer Hufe nicht mehr hören.

Der König verspürte große Dankbarkeit gegenüber seinem Diener und jenem unbekannten Mystiker. Diese Worte hatten wie ein Wunder gewirkt. Er faltete den Zettel wieder zusammen, steckte ihn zurück in den Ring. Er sammelte seine Truppen wieder um sich und eroberte sein Reich zurück. Und der Tag, an dem er siegreich wieder in seine Hauptstadt einzog, wurde in der ganzen Stadt großartig gefeiert, mit Musik und Tanz. Er war sehr stolz auf sich selbst.

Der alte Mann ging neben seinem Wagen her. Er sagte: „Auch jetzt ist es wieder der richtige Moment. Schau die Botschaft noch einmal an.“ „Was meinst du damit?“ sagte der König. „Jetzt bin ich siegreich. Das Volk feiert mich. Ich bin nicht verzweifelt; ich bin in keiner auswegslosen Situation.“

„Hör mir zu,“ sagte der alte Mann. „Das hat mir der Heilige damals gesagt: Diese Botschaft ist nicht nur für Zeiten der Verzweiflung; sie ist auch für Zeiten der Freude. Sie gilt nicht nur, wenn du Verlierer bist. Sie gilt auch, wenn du Sieger bist; nicht nur wenn du der Letzte bist, sondern auch wenn du der Erste bist.“

Der König öffnete seinen Ring und las die Botschaft: „Auch dies wird vorübergehen.“ Und plötzlich überkam ihn derselbe Frieden, dieselbe Stille – mitten in der Menge, die jubilierte, feierte und tanzte. Sein Stolz, sein Ego waren verflogen. Alles geht vorüber.

Er bat seinen alten Diener, in seinen Wagen zu kommen und neben ihm zu sitzen. Er fragte ihn: „Gibt es noch etwas? Alles geht vorüber… Deine Botschaft hat mir ungemein geholfen.“ Der alte Mann sagte: „Das Dritte, was mir der Weise damals sagte, war: ,Vergiss nicht, dass alles vorübergeht. Nur du bleibst, du bleibst ewig als Zeuge.’“