Allgemeine Geschäftsbedingungen für Psychologische Beratung und Coaching

§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Die von beiden Vertragsparteien akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen

Praxis für Psychosynthese®
Alexander Zotz
Psychologischer Berater und Coach
Vennhauser Allee 240
40627 Düsseldorf

und der Klientin beziehungsweise dem Klienten als Beratungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff. BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

Der Vertrag kommt zustande, wenn die Klientin beziehungsweise der Klient das generelle Angebot der psychologischen Beratung, des Coachings und der persönlichen Begleitung außerhalb der Heilkunde annimmt und sich an die Praxis zum Zwecke der psychologischen Beratung, des Coachings, der Selbsterfahrung, der persönlichen Klärung, der Stabilisierung oder der Prävention wendet.

Die Online-Terminbuchung dient der verbindlichen Reservierung eines Termins. Ein kostenpflichtiger Beratungsvertrag über Folgesitzungen kommt dadurch nicht automatisch zustande.

Die Praxis ist berechtigt, einen Beratungsvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn die Beratung aufgrund der Spezialisierung oder aus gesetzlichen, fachlichen oder persönlichen Gründen nicht erfolgen kann oder darf oder wenn Gründe vorliegen, die zu einem Gewissenskonflikt führen könnten.

In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch der Praxis für bereits entstandene oder erbrachte Leistungen erhalten.

§ 2 Inhalt des Beratungsvertrages

Die Praxis erbringt ihre Dienste gegenüber der Klientin beziehungsweise dem Klienten in der Form, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zwecks psychologischer Beratung, Coaching, Entspannung, Selbsterfahrung, Stabilisierung und Prävention anwendet.

Die Praxis ist berechtigt, diejenigen Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen und Anliegen der Klientin beziehungsweise des Klienten entsprechen, sofern hierzu keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.

Die Leistungen können insbesondere Gespräche, Reflexionen, Übungen zur Selbsterfahrung, achtsamkeitsbasierte Verfahren, Entspannungsübungen, innere Arbeit, Methoden der Psychosynthese sowie weitere geeignete Verfahren umfassen.

Ein subjektiv erwarteter Erfolg der Klientin beziehungsweise des Klienten kann nicht garantiert werden.

Bei allen angebotenen Leistungen, insbesondere psychologischer Beratung, Coaching und Begleitung, werden von mir keine Heilversprechen abgegeben. Ich biete keine Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes und keine Traumatherapie im medizinischen Sinne an.

Meine Arbeit versteht sich als begleitendes, traumasensibles Coaching beziehungsweise psychologische Beratung außerhalb der Heilkunde zur Stabilisierung, Klärung und Stärkung in belastenden Lebenssituationen. Meine Leistungen ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bitte unterbrechen Sie bereits angeordnete oder begonnene Behandlungen nicht ohne Rücksprache mit den behandelnden Fachpersonen. Die Verantwortung für diesbezügliche Entscheidungen obliegt Ihnen. Meine Leistungen stellen stets ein unterstützendes beziehungsweise ergänzendes Angebot dar.

Viele der von mir angebotenen Verfahren sind wissenschaftlich fundiert. Manchen der angewandten Verfahren fehlt jedoch die wissenschaftliche Anerkennung oder sie ist bislang nur teilweise erfolgt. Ihre Wirksamkeit kann nicht von jedem uneingeschränkt nachvollzogen werden. Es erfolgt zu jeder Zeit eine angemessene Aufklärung im Coaching- beziehungsweise Beratungsprozess. Mit der Inanspruchnahme meiner Leistungen erkennen Sie dies an.

Psychologische Beraterinnen und Berater dürfen keine Krankschreibungen vornehmen und keinerlei Medikamente verordnen. Bitte wenden Sie sich hierfür an Ihre Ärztin, Ihren Arzt, Ihre Psychotherapeutin, Ihren Psychotherapeuten oder eine psychiatrische Fachperson.

Bei akuten Krisen, Selbst- oder Fremdgefährdung, schweren psychischen Erkrankungen oder medizinischen Notfällen ist die Praxis nicht die richtige Anlaufstelle. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen unmittelbar an ärztliche, psychotherapeutische, psychiatrische oder sonstige Notfallangebote.

§ 3 Mitwirkung der Klientinnen und Klienten

Zu einer aktiven Mitwirkung sind Klientinnen und Klienten nicht gesetzlich verpflichtet. Eine Beratung ist in den meisten Fällen aber nur bei aktiver Mitwirkung sinnvoll.

Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für eine Beratung sowie für eine aktive Mitarbeit bei Reflexionen, Übungen, Entspannungsverfahren und anderen Methoden.

Die Verantwortung für Entscheidungen, Veränderungen und deren Umsetzung im eigenen Leben verbleibt stets bei der Klientin beziehungsweise dem Klienten.

Auch kann die Ablehnung einer angeratenen oder notwendigen ärztlichen, psychotherapeutischen oder psychiatrischen Untersuchung für den Fortgang einer weiteren Beratung im Sinne der Klientin beziehungsweise des Klienten bestimmend sein.

Die Praxis ist berechtigt, die Beratung zu beenden, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn Klientinnen oder Klienten Beratungsinhalte grundsätzlich verneinen, vereinbarte Rahmenbedingungen nicht einhalten oder sich zeigt, dass das Anliegen nicht zum Angebot der Praxis passt.

§ 4 Honorierung der Psychologischen Beratung

Die Praxis hat für ihre Dienste einen Honoraranspruch.

Wenn das Honorar nicht individuell zwischen der Praxis und der Klientin beziehungsweise dem Klienten vereinbart wurde, gilt das jeweils auf der Website oder im Buchungsprozess angegebene Honorar.

Soweit nichts anderes vereinbart wurde, beträgt das Honorar für eine Sitzung 120,00 Euro.

Das Erstgespräch ist kostenfrei, sofern es ordnungsgemäß wahrgenommen oder spätestens 48 Stunden vor Terminbeginn abgesagt wird.

Alle anderen Gebührenordnungen oder Gebührenverzeichnisse gelten nicht.

Die Honorare sind nach jeder Beratungssitzung fällig. Die Zahlung erfolgt in bar, per Karte oder nach Rechnungsstellung per Überweisung. Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen nach Zugang zahlbar.

Die Klientin beziehungsweise der Klient ist darüber informiert, dass die Praxis keine Zulassung zu gesetzlichen Krankenkassen, Beihilfestellen oder sonstigen Kostenträgern hat. Eine Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen, privaten Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder sonstigen Kostenträgern erfolgt nicht.

Die Honorare sind von der Klientin beziehungsweise dem Klienten selbst zu bezahlen. Eine mögliche Erstattung durch Dritte wird nicht zugesagt.

Die Praxis ist eine Bestellpraxis beziehungsweise Terminpraxis. Dies bedeutet, dass jeder Termin ausschließlich für Sie reserviert ist und daher kurzfristig in der Regel nicht mehr anderweitig vergeben werden kann. Vereinbarte Termine sind verbindlich.

Terminabsagen sind bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei möglich. Die Absage kann per E-Mail oder über die Online-Terminbuchung erfolgen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Eingangs der Absage.

Bei nicht rechtzeitig abgesagten Terminen, bei Nichterscheinen oder bei Abbruch nach Beginn des Termins wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 100 % des vereinbarten Sitzungshonorars fällig.

Dies gilt auch bei Nichterscheinen zum kostenlosen Erstgespräch oder bei nicht rechtzeitiger Absage des kostenlosen Erstgesprächs. In diesem Fall wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 120,00 Euro fällig, sofern dieser Betrag im Buchungsprozess ausdrücklich angegeben wurde.

Der Termin gilt ab der vereinbarten Uhrzeit als begonnen. Das Honorar beziehungsweise Ausfallhonorar wird auch dann fällig, wenn die Klientin beziehungsweise der Klient verspätet erscheint, nicht erscheint, den Termin nach Beginn abbricht oder den Termin nach Beginn nicht mehr wahrnimmt.

Die vorstehende Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn die Klientin beziehungsweise der Klient spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin absagt oder ohne eigenes Verschulden, zum Beispiel im Falle einer plötzlichen Erkrankung oder eines Unfalls, am Erscheinen verhindert wird. Die Praxis ist in diesem Fall so früh wie möglich zu informieren.

Ersparte Aufwendungen oder eine anderweitige Vergabe des Termins werden auf ein etwaiges Ausfallhonorar angerechnet.

Bei rechtzeitiger Absage oder unverschuldeter Verhinderung kann nach Verfügbarkeit ein Ersatztermin vereinbart werden. Für das kostenlose Erstgespräch wird grundsätzlich nur einmalig ein Ersatztermin angeboten. Ein Anspruch auf einen bestimmten Ersatztermin besteht nicht.

Termine, die von Seiten der Praxis abgesagt werden müssen, werden der Klientin beziehungsweise dem Klienten nicht in Rechnung gestellt. Ein Anspruch auf Ersatz weitergehender Schäden besteht nur nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften.

§ 5 Online-Sitzungen

Online-Sitzungen können nach Vereinbarung per Zoom oder über einen vergleichbaren Videodienst stattfinden.

Die Klientin beziehungsweise der Klient ist selbst dafür verantwortlich, für eine stabile Internetverbindung, geeignete Technik und eine vertrauliche Umgebung zu sorgen.

Online-Sitzungen werden nicht aufgezeichnet. Eine Aufzeichnung durch die Klientin beziehungsweise den Klienten ist ebenfalls nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung zulässig.

Bei technischen Störungen bemühen sich beide Seiten um eine angemessene Lösung, zum Beispiel erneute Einwahl, Fortsetzung per Telefon oder Vereinbarung eines Ersatztermins.

Liegt die technische Störung überwiegend im Verantwortungsbereich der Klientin beziehungsweise des Klienten und kann der Termin deshalb nicht durchgeführt werden, gilt dies als nicht rechtzeitig abgesagter Termin im Sinne von § 4.

§ 6 Vertraulichkeit der Beratung

Die Praxis behandelt Klientendaten vertraulich und erteilt bezüglich der Inhalte der Gespräche und Beratungen, der Prävention und Entspannungsverfahren sowie deren Begleitumstände und der persönlichen Verhältnisse der Klientin beziehungsweise des Klienten Auskünfte nur mit ausdrücklicher Zustimmung.

Dies gilt nicht, wenn die Praxis aufgrund gesetzlicher Vorschriften, behördlicher oder gerichtlicher Anordnung zur Weitergabe von Daten verpflichtet ist.

Dies gilt außerdem nicht, soweit die Offenlegung zur Wahrung berechtigter Interessen der Praxis erforderlich ist, insbesondere zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche.

Die Vertraulichkeit gilt ferner nicht, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine akute Selbst- oder Fremdgefährdung bestehen und eine Weitergabe von Informationen erforderlich erscheint, um erhebliche Gefahren abzuwenden.

Die Praxis kann zur ordnungsgemäßen Durchführung und Dokumentation der Beratung Aufzeichnungen führen.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der geltenden Datenschutzvorschriften. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

§ 7 Meinungsverschiedenheiten

Meinungsverschiedenheiten aus dem Beratungsvertrag und diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten gütlich beigelegt werden.

Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen, abweichende Meinungen oder Beschwerden schriftlich der jeweils anderen Vertragspartei vorzulegen.

§ 8 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Sollten einzelne Bestimmungen des Beratungsvertrages oder dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit des Beratungsvertrages und der übrigen Bestimmungen unberührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: 01. Juli 2026